Baufinanzierung
Die Immobilienfinanzierung bzw. Baufinanzierung ist eine Geamtfinanzierung für eine Immobilie. Diese Finanzierungsform ist eine der wichtigsten Grundlagen zur Sanierung, Restaurierung oder Neuerrichtung von Immobilien. Es wird zwischen privater und gewerblichen Immobilienfinanzierung unterschieden.
Die private Baufinanzierung bezieht sich hauptsächlich auf zum Wohnen errichtete oder sanierte Immobilien, die durch Privatpersonen genutzt werden. Dazu gehören natürlich größtenteils Eigenheime und Eigentumswohnungen. Hierbei wird wiederum unterschieden, ob der Finanzierende in der Immobilie selbst wohnen will, oder ob er die Immobilie vermieten will. Die Eigennutzerfinanzierung und die Kapitalanlegerfinanzierung sind diese beiden Formen auf dem Papier.
Die private Baufinanzierung hat hierbei den Vorteil, dass Eigenkapital mit eingebracht werden kann. So zum Beispiel Bank- oder Sparguthaben, Wertpapiere, aber auch Fremdkapital, wie Darlehen. Dieses Fremdkapital wird in Form von Darlehen zur Verfügung gestellt. Dies geschieht entweder durch Kreditinstitute, Bausparkassen, Förderinstitute oder Versicherungsgesellschaften. Um ein Darlehen zu erhalten muss der Antragsteller nach deutschem Recht kreditwürdig sein. Diese Darlehen werden in der Regel mit einem Grundpfandrecht abgesichert.
Es gibt natürlich auch einige Risiken, die wir kurz zusammenstellen möchten: Einer der größten Probleme bei dieser Baufinanzierung ist eindeutig die Arbeitslosigkeit und der damit verbundene Ausfall von Einnahmen, was zur Liquiditätsengpässen führt. Hierbei muss die Immobilie entweder zur Hypothek verkauft oder aber versteigert werden, was meist große Abschläge zur Folge hat. Ein vorhandener Anteil an Eigenkapital ist daher mehr als nur ein Tipp für die Baufinanzierung. Als Faustregel sollten circa 20% der Kaufsumme als Eigenkapital vorhanden sein.
Bei der gewerblichen Baufinanzierung umfasst drei Formen der Immobilien, die nicht zur privaten Nutzung zählen. Aufgrund von verschiedenen Risiken lassen sich folgende Klassen herausstellen: Wohnimmobilien, Büro- und Einzelhandelsimmobilien, öffentliche Immobilien und sonstige Spezialimmobilien. Weiterhin gibt es natürlich Mischformen, bei der die Finanzierung dann von der Gewichtung der Nutzungsarten abgewägt wird.
Die Finanzierung von Büroimmobilien ist als Beispiel für die Baufinanzierung zum Beispiel weniger gut geeignet, da die Strukturen der Finanzierung hier deutlich komplexer sind, als bei Wohnimmobilien. Da hierfür ein gutes Wissen, Erfahrung und ein gewisses Gespür von Nöten sind, haben sich spezielle Anbieter entwickelt. Dazu gehören neben Immobilienfonds auch Landesbanken und Immobilienaktiengesellschaften.
